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Ein Trend mit Zukunft: mCommerce

Die aktuelle Entwicklung von mCommerce

Inzwischen hat sich der Begriff mCommerce im Online-Jargon etabliert. Laut einer aktuellen Onlinestudie nutzen bereits 55% der Deutschen mobile Endgeräte um durch das Internet zu surfen. Tablets oder Smartphones tragen so auf zwei Arten zum Wachstum des Handels bei. Zum einen dienen Mobile Devices als Recherche Tool, denn die Markenerfahrung und Shopping Erlebnisse beginnen mittlerweile online. Viele Nutzer suchen nach interessanten Produkten oder Dienstleistungen, die dann entweder klassisch im Geschäft oder am Desktop PC gekauft werden. Auf der anderen Seite werden über Mobilgeräte selbst mittlerweile schon viele Käufe abgewickelt, entweder gezielt über Apps oder über mobil optimierte Websites. Bereits heute werden 22% des eCommerce Umsatzes durch mCommerce generiert.

Auch Google berücksichtigt das mobile Nutzungsverhalten bei seinen Rankings. Ohne eine dementsprechende Optimierung sinken die Website oder der Online Shop im Ranking ab. Die Folgen davon sind verminderter Traffic sowie Besucher und damit letztendlich auch weniger Umsatz.

mCommerce Trends für 2016 und darüber hinaus

Verschiedene Quellen, unter anderem Goldman Sachs, gehen davon aus, dass der mobile Handel bis 2018 mit geschätzten 626 Mrd. Dollar etwa die Hälfte des Umsatzes im digitalen Handel ausmachen wird. Dabei liegt das erwartete Wachstum im Verhältnis 3:1 gegenüber dem eCommerce. Bis Ende 2015 werden etwa 686 Millionen Käufe durch User von Mobilgeräten erwartet. 2016 soll die Zahl bereits auf 830 Millionen und 2017 weiter auf 961 Millionen ansteigen um dann in 2018 eine Milliarde Nutzer zu überschreiten.

Des Weiteren sammeln Dienste wie beispielsweise Google Now und Siri immer umfangreicher Daten und sind immer besser in der Lage, diese semantisch miteinander zu verknüpfen. Das ermöglicht eine umfangreiche Analyse des Kaufprozesses eines Nutzers. Wie sammelt der User Informationen zu seinem Produkt, wen kontaktiert er für Ratschläge und auf welchen Plattformen evaluiert er seine Auswahl bevor er schließlich das Produkt kauft? All diese Informationen können und werden in Zukunft noch besser, quasi wortwörtlich aus erster Hand, gebündelt vorliegen.

Interessant ist das vor dem Hintergrund, weil davon auszugehen ist, dass bis zum Ende 2016 auch komplexere Kaufentscheidungen abgebildet und begleitet werden können. Durch Daten aus den beiden oben genannten Apps kann dann nicht nur ein Tisch im Lieblingsrestaurant gebucht werden, sondern ebenfalls der passende Theaterbesuch danach und die bequeme Taxifahrt zurück. Das geschieht in Zukunft alles in einem Vorgang, individuelle Empfehlungen werden als gesamter Prozess auf dem Mobilgerät dargestellt, um es dem Konsumenten so einfach und angenehm wie möglich zu machen.

Beeindruckende Zahlen und Aussichten. Ein wesentlicher Bestandteil für die zukünftige Ausrichtung des Online Handels sollten also mobile Endgeräten darstellen.

Was sollten Shopbetreiber bei mCommerce beachten?

Wichtig für einen positiven Entscheidungsprozess ist es, einen reibungslosen und bequemen Ablauf für den User zu schaffen. Dies beinhaltet zum einen ein Design, das den Shop mobil mit dem gleichen Charakter abbildet und die Identität widerspiegelt. Zum anderen sollte eine einfache intuitive Funktionalität gegeben sein, die dem User durch Komplexitätsreduktion entgegen kommt und zum Gebrauch einlädt. Darüber hinaus bieten Mobilgeräte auch die Möglichkeit zur direkten Interaktion, um Imageeffekte und Nachverkaufspflege im Dialog mit dem Kunden zu nutzen.

mCommerce Tipps für Online-Shops

Online-Shops definieren sich im besten Fall über eine einzigartige Philosophie und einen eigenen Look. Eine mobile Lösung sollte diese Werte genauso transportieren und vermitteln. Doch eine aufwändige Lösung kostet Zeit und Geld und erfordert eine sorgfältige Vorüberlegung zur Umsetzung.

Eine günstige und praxisnahe Lösung ist eine fertiges Template-Vorlage und sie individuell anzupassen. Im besten Fall beinhaltet die genutzte Software-Lösung für den Online-Shop bereits eine Funktion, um auch mobil responsive adaptiert werden zu können. Darüber hinaus sollte eine Browserweiche integriert sein, damit die mobile Lösung auf allen Endgeräten angepasst präsentiert werden kann. Sollte keine Weiche integriert sein, muss sie über ein „Template Switcher“ Plugin hinzugefügt werden.

Letztlich sollte ebenfalls überprüft werden, ob auch die angebundenen Payment-Services eine mobile Ansicht unterstützen und somit ebenfalls für die angestrebte mobile Showvariante in Frage kommen.

Shopware als Hybrid-Lösung

Shopware kann für Online-Shops mit Interesse an mCommerce als optimale Lösung angesehen werden. Die Software bietet spezielle Templates an, die von vornherein responsive sind und eine Browserweiche integriert haben. Damit kann gewährleistet werden, dass der Online-Shop auf jedem Endgerät entsprechend ausdrucksvoll dargestellt werden kann.

Sie sparen bei der Umsetzung somit nicht nur Geld und Zeit, sondern auch den Aufwand, sich Gedanken über eine mobile Umsetzung machen zu müssen.

Weitere Informationen und Beratung zur Verwendung von Shopware sowie der Umsetzung von mobilen Shoplösungen bekommen Sie bei uns.